365 DAYS IN METAL Album #24 AMON AMARTH- Fate of Norns

Veröffentlicht am 17. Juni 2026 um 12:00

Nach Autofahrer-Mucke, Teil 1 (Motörhead) lege ich heute mit Teil 2 nach. Ihr seht: terminintensivere Tage, abgenommener Motivationslevel, um sich akribisch und voller Elan einem wahrhaften Herzensthema hinzugeben grad. Nennen wir es den VOMITORY- Effekt. Auch ein chilliges Album, das ich während meiner kürzlich stattgefundenen Maiden- Exkursion gehört habe, das aber aufgrund seines Alters eher einer (noch) unspektakuläreren Neuvorstellung entspricht. Ehrenlos natürlich, sich bei einem derartigen Lückenfüller-Tag an ein Album der Nordmänner AMON AMARTH zu machen. Aber keine Sorge: ich bin kein großer Experte für Wikinger-Sounds generell, mag neben AMON AMARTH nur das Old School- Gegenstück UNLEASHED und kann rein spirituell mit nordischen Einflüssen deutlich weniger anfangen, als mit Mythologie und Kult aus dem Mittelmeer-Raum. Und obwohl ich gelesen habe, dass "Fate of Norns" sowohl bei der Band selbst, als auch bei Fans nicht allzu hoch im Kurs zu stehen scheint, hör ich es mir verdammt gerne auf Autofahrten an. So auch heute. Ok, AMON AMARTH wurden mit "Twilight of the Thunder God" einmal von ODIN persönlich geküsst und haben für mich einen der aller stärksten METAL- Songs überhaupt abgeliefert. Ein Song, der Power, Emotionalität und Magie eines echten Klassikers verströmt. Die Jungs daran zu messen ist unfair, da ich JUDAS PRIEST- Songs ja auch nicht an "Painkiller" messe. So ist "Fate of Norns" vielleicht das "Turbo" von Hegg und Co. Etwas experimenteller und suchender. Eigenständiger und spezieller. Und dennoch unverkennbar PRIEST, ähhh AMON AMARTH. 

Für mich klingt das Album organischer und weniger clean, als andere Alben der Band. Vielleicht "bodenständiger", mehr basic am richtigen Wikingerleben orientiert. Wie ein in die Jahre gekommenes Hirn auf solche Filme kommt, kann ich euch leider auch nicht final sagen. Aber das Gefühl dafür ist da. Ihr seht, es artet in ein Herumstechen aus, die Auseinandersetzung mit diesem Album. Machen wir es rund: Stechen, in See stechen, die Ruder ansetzen: ODIN, guide our Ships! Beisterungsfähigeren Texten entgegen ;)