Black Metal zu beschreiben und zu definieren, ist ein fehlgeleitetes Unterfangen. Black Metal ist in Gänze emotional und erschließt sich für mich nur jenseits von Worten und Konzepten. Und ein Album, bei dem Worte nicht greifen, hat der Black Metal seine Finger hochwahrscheinlich im Spiel. Mit den Stilmitteln hätte man hier sicherlich ein Standard "Extrem-Metal-Album" beschrieben, das scandinavian Death Metal-based, Celtic Frost- worshipped und grindig Fuck You- Finger zeigend daher kommt und von den Grundzutaten wahrscheinlich ähnlich Standard war, wie der nur geile 90er Euro Dance-Standard zu der Zeit. Ist das jetzt Snap oder Culture Beat?Nein, Dr Alban! Nach dem Motto. Magie ist das Nichtbeschreibbare jenseits von Konzepten, das den schwarzen Urkern in Dir aktiviert. Das, was Eckhart Tolle für das JETZT! hält. Nocturno Culto und Fenriz für A Blaze in the Northern Sky. Freunde, das was die Metal-Geschichts-Schreibung (die Geschichte schreibt immer der Sieger) als misanthropisch, depressiv und dunkel bezeichnen, ist die Reduktion purer Existenzschwingung. Natürlich wirken Dark Throne erstmal finster und böse, da ihr musikalischer Cocktail die Farben aus dem Film nimmt und Insta-Fitness-Day-Posting, die Games people play und all die abgefuckte Matrix, unter der der Subkulturler so leiden muss, komplett von der Festplatte löschen. Ist die Freiheit darin erkannt, wundert mich aus heutiger Sicht gar nicht mehr, wie eine verirrte Seele in meinen Räumlichkeiten um die 1997 beim exzessiven Genuss von Dark Throne nach Raggae fragen konnte. Dark Throne umarmt die reine Freude am Kosmos genau so konsequent wie es ein basic Roots-Raggae tut. Man spürt, dass Sonne und Staub mehr sind als eine Alliteration....